Handgelenkschmerzen

Schmerzen im Handgelenk werden häufig durch Verstauchungen oder Frakturen infolge plötzlicher Verletzungen verursacht. Handgelenksschmerzen können aber auch die Folge langfristiger Probleme sein, wie z.B. wiederholte Belastungen, Arthritis und Karpaltunnelsyndrom.

Da so viele Faktoren zu Schmerzen im Handgelenk führen können, kann es schwierig sein, die genaue Ursache zu diagnostizieren, aber eine genaue Diagnose ist für die richtige Behandlung und Heilung unerlässlich.

Symptome


Schmerzen im Handgelenk können je nach Ursache unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Zum Beispiel werden Arthrose-Schmerzen oft als ähnlich wie dumpfe Zahnschmerzen beschrieben, während das Karpaltunnelsyndrom in der Regel ein Kribbeln oder Kribbeln verursacht, vor allem nachts. Auch die genaue Lokalisation Ihrer Handgelenkschmerzen gibt Hinweise darauf, was sich hinter Ihren Symptomen verbirgt.

Wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten
Nicht alle Handgelenksschmerzen erfordern medizinische Versorgung. Leichte Verstauchungen und Zerrungen sprechen gewöhnlich auf Eis, Ruhe und rezeptfreie Schmerzmittel an. Wenn Schmerzen und Schwellungen jedoch länger als ein paar Tage anhalten oder sich verschlimmern, suchen Sie Ihren Arzt auf. Eine verzögerte Diagnose und Behandlung kann zu schlechter Heilung, eingeschränkter Beweglichkeit und langfristiger Behinderung führen.

Ursachen

Schäden an einem der Teile Ihres Handgelenks können Schmerzen verursachen und Ihre Fähigkeit, Ihr Handgelenk und Ihre Hand zu benutzen, beeinträchtigen.

Verletzungen

Plötzliche Auswirkungen. Verletzungen des Handgelenks treten häufig dann auf, wenn Sie nach vorne auf Ihre ausgestreckte Hand fallen. Dies kann zu Verstauchungen, Zerrungen und sogar Brüchen führen. Bei einem Kahnbeinbruch ist ein Knochen auf der Daumenseite des Handgelenks betroffen. Unmittelbar nach der Verletzung kann es vorkommen, dass diese Art von Bruch auf Röntgenbildern nicht sichtbar ist.
Wiederholte Belastung. Jede Aktivität, die eine wiederholte Bewegung des Handgelenks beinhaltet – vom Schlagen eines Tennisballs oder Biegen eines Cellos bis hin zum Geländefahren – kann das Gewebe um die Gelenke herum entzünden oder Belastungsbrüche verursachen, insbesondere wenn Sie die Bewegung stundenlang ohne Pause ausführen. Bei der De Quervain-Krankheit handelt es sich um eine sich wiederholende Stressverletzung, die Schmerzen an der Daumenbasis verursacht.

Risikofaktoren

Schmerzen im Handgelenk können jedem passieren – ob man nun sehr sesshaft, sehr aktiv oder irgendwo dazwischen ist. Aber Ihr Risiko kann dadurch erhöht werden:

Sportliche Betätigung. Verletzungen des Handgelenks sind bei vielen Sportarten üblich, sowohl bei Stößen als auch bei wiederholten Belastungen des Handgelenks. Dazu können Fussball, Bowling, Golf, Gymnastik, Snowboarding und Tennis gehören.
Sich wiederholende Arbeit. Fast jede Tätigkeit, bei der Hände und Handgelenke beansprucht werden – sogar Stricken und Haarschneiden – kann, wenn sie mit genügend Kraft und oft genug ausgeführt wird, zu Schmerzen im Handgelenk führen.
Bestimmte Krankheiten oder Zustände. Schwangerschaft, Diabetes, Fettleibigkeit, rheumatoide Arthritis und Gicht können Ihr Risiko erhöhen, ein Karpaltunnelsyndrom zu entwickeln.

Prävention

Es ist unmöglich, die unvorhergesehenen Ereignisse zu verhindern, die häufig zu Verletzungen des Handgelenks führen, aber diese grundlegenden Tipps können einen gewissen Schutz bieten:

Knochenstärke aufbauen. Die Einnahme einer angemessenen Menge Kalzium – 1.000 Milligramm pro Tag für die meisten Erwachsenen und mindestens 1.200 Milligramm pro Tag für Frauen über 50 Jahre – kann helfen, Knochenbrüche zu verhindern.
Stürzen vorbeugen. Der Sturz nach vorne auf eine ausgestreckte Hand ist die Hauptursache der meisten Verletzungen des Handgelenks. Um Stürze zu vermeiden, tragen Sie vernünftige Schuhe. Entfernen Sie Gefahren zu Hause. Beleuchten Sie Ihren Wohnraum. Installieren Sie, falls nötig, Haltegriffe in Ihrem Badezimmer und Handläufe auf Ihrer Treppe.
Verwenden Sie bei sportlichen Aktivitäten Schutzkleidung. Tragen Sie bei risikoreichen Aktivitäten wie Fußball, Snowboarden und Rollschuhlaufen einen Handgelenkschutz.
Achten Sie auf die Ergonomie. Wenn Sie sich längere Zeit an einer Tastatur aufhalten, machen Sie regelmäßig Pausen. Halten Sie Ihr Handgelenk beim Tippen in einer entspannten, neutralen Position. Eine ergonomische Tastatur und eine Schaumstoff- oder Gel-Handgelenkstütze können helfen.

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